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Aus der Institutionsgeschichte

Die Institution wurde 1863 unter dem Namen «Rettungsanstalt für arme verwahrloste Kinder auf Sonnenbühl» gegründet und hatte ihren ersten Standort in der Nähe von Brütten bei Winterthur. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Männer, die über finanzielle Mittel verfügten und sich der humanistisch-christlichen Idee verpflichtet fühlten.

Die streng evangelische Grundhaltung wurde bis in die 70er Jahre beibehalten und machte erst mit dem Konzeptwechsel 1977 einer offeneren Denkweise Platz.

1977 wurden die Liegenschaften in Brütten an den Kanton Zürich verkauft, seither befindet sich die Institution in Elgg. Mit ein Grund für die Verlegung vom «Waldrand der Gesellschaft» in Wohngebiete war die Erkenntnis, dass durch die totale Separation der Kinder und Jugendlichen das Ziel der Integration nur schwer erreicht werden kann. Mit dem damals neu erstellten Konzept erhielt die Institution auch den heutigen Namen, Schulheim Elgg.